12.04.2005 - Fahrt über Lake Tahoe nach Reno, Nevada
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Trotz Müdigkeit am Vortag konnte ich bedingt durch die Zeitdifferenz nicht lange schlafen. Um 05:30 war die Nacht für mich vorbei. Ich habe die Zeit jedoch genutzt, mich per Internet-Telefonie ausführlich in Deutschland zu melden und von meinen ersten Erfahrungen zu berichten.
Nachdem ich aus der Travelodge ausgecheckt hatte, aß ich im benachbarten IHOP-Restaurant mein erstes amerikanisches Frühstück bestehend aus Pfannkuchen mit Heidelbeeren, Ahornsirup und Sahne, Rühreiern, Speck, Bratwürstchen und Hash Browns (eine Art Rösti). Zwar sehr kalorien- und cholesterinreich, aber auch einfach lecker!
Wie im Vorfeld geplant, ging es dann auf den Weg in das ca. 300 Meilen (ca. 480 km) Reno, Nevada, dem kleinen Bruder Las Vegas'. Nachdem ich den Berufsverkehr San Franciscos hinter mir gelassen hatte, kaufte ich erstmal in einem Safeway-Supermakt ein. Einige Freeway-Meilen später entdeckte ich das Vacaville Premium Outlet, wo ich meine Kreditkarte strapazieren mußte. Das Outlet hatte nicht nur enorm viele Geschäfte für jeden Geschmack, sondern war auch sehr hübsch angelegt. Viel Bepflanzung und Verteilung der zahllosen Geschäfte auf ein relativ großes Areal sorgten bei hervorragendem Wetter für beste Shopping-Atmosphäre.
Nach einem kurzen Abstecher in das Goldgräberstädtchen Placerville, ging es weiter in Richtung Lake Tahoe. Am Wegesrand waren zahlreiche Hinweise, sicherheitshalber Schneeketten mitzuführen, zu finden. Da es einerseits sehr sonniges Wetter war und ich andererseits gar nicht wüßte, wie man diese aufzieht, habe ich die Hinweise erfolgreich ignoriert. Tatsächlich lag rund um Lake Tahoe Schnee. Die Fahrbahn allerdings war komplett frei und trocken.
Sowohl die Fahrt zu dem auf ca. 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Lake Tahoe als auch der See selbst boten atemberaubende Bilder. Das Gebiet um Lake Tahoe wirkte für meinen Geschmack touristisch etwas zu sehr erschlossen. Daher ging es auch kurze Zeit später in das nur noch ca. 50 Meilen entfernte Reno, wenngleich das natürlich ebenfalls sehr touristisch war. Aber nach Reno oder Las Vegas fährt man ja weniger wegen der Landschaft. ;-)
In Reno habe ich dann im ebenfalls bereits reservierten Reno Hilton, dem angeblich größten Casino-Hotel Renos eingecheckt.
Anzumerken ist hier, dass es sich bei dem Reno Hilton, ähnlich wie bei allen anderen großen Häusern Renos, nicht nur um ein Hotel handelt, sondern um eine wahre Unterhaltungsmaschine. Neben einem riesigen Casino mit endlos vielen Spielautomaten und reichlich Roulette-, Blackjack- und Poker-Tischen zählen u.a. auch zahllose Restaurants, Bars, Geschäfte, ein Theater, ein Wellness-Center, etc. zu dem Komplex.
Mein Zimmer war im 22. von 27 Stockwerken und hatte daher eine angenehme Aussicht. Das Zimmer selbst war relativ geräumig, geschmackvoll eingerichtet und bot, was für mich ja fast immer am wichtigsten ist ;-) , Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang. Neben zahlreichen anderen Kanälen bot der Fernseher u.a. einen Hauskanal, auf welchem die im hauseigenen Casino angebotenen Spiele erklärt wurden.
An meinem ersten Tag in Reno habe ich eine kleine Stadtrundfahrt unternommen. Abends habe ich dann an einem klassischen Spielautomaten aus 6 USD 56 USD gemacht, davon aber wieder 15 USD an weiteren Automaten verspielt. Unabhängig davon war die beste Erkenntnis an diesem Tag, dass man während man im Casino spielt, kostenfrei Getränke bekommt!
Später konnte ich in der hauseigenen "The Garage"-Bar einer wirklich guten Cover-Band lauschen und dabei deutsches Beck's genießen, das ich dort allerdings bezahlen musste. :-)
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| insgesamt gute 400 km |
letztes Update: 15.04.2005 21:09 PDT (= 16.04.2005 06:09 MESZ)
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