13.04.2005 - National Automobile Museum, Shopping
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Nachdem ich erneut nur relativ kurz geschlafen hatte, began ich den Tag damit, im Internet und mit dem Weather Channel im Fernsehen zu recherchieren, wie die Wetterlage für die geplante Weiterfahrt nach Klamath Falls, Oregon, ist. Da tatsächlich Schnee für einige Regionen vorhergesagt wurde, entschloss ich mich dazu, die Hotelbuchung für Klamath Falls zu stornieren und eine Alternativroute auszuarbeiten.
Ausserdem telefonierte ich wieder nach Hause und liess den Tag langsam angehen. Dazu gehörte auch, dass ich mir ein komplettes amerikanisches Frühstück auf's Zimmer kommen liess, was in Reno tatsächlich sehr erschwinglich war. (Das Casino macht's möglich!)

Da es schon relativ spät geworden war, bestand meine Hauptaktivität an diesem Tag aus dem Besuch des National Automobile Museums.
Das Museum hat einen starken Fokus auf amerikanische Autos. Dennoch waren auch einige deutsche, französische und italienische Autos zu sehen.

Nachdem ich die ersten Autos selbst erkundet hatte, schloss ich mich der offiziellen Führung an.
Durch den Dozenten wurden wir auf das wertvollste Auto der Ausstellung aufmerksam gemacht. Dieses Auto war vor einigen Jahrzehnten der Sieger eines Wettrennens von New York nach Paris, an welchem 5 Teams bzw. Autos teilnahmen: je ein amerikanisches, deutsches, italienisches und zwei französische
Das amerikanische Team gewann, obwohl das deutsche Team vor ihnen ankam. Die Deutschen sollen jedoch gemogelt haben, da sie Teile der Strecke mit der Eisenbahn überbrückt haben sollen. Die Italiener sollen einige "Wein-Pausen" zu viel gemacht haben. Die beiden französischen Teams kamen angeblich nicht an, weil deren Autos die Strapazen nicht ausgehalten haben sollen.
Ausserdem wurde uns das Auto gezeigt, mit dem ein Amerikaner versuchte, den Geschwindigkeitsrekord, der je mit einem Auto erziehlt wurde, in den 70er-Jahren zu überbieten. Mit dem sog. "Flying Caduceus", einem Auto mit Flugzeugtriebwerk, versuchte er es. Allerdings hat sich während des Versuches ein Reifen gelöst. Der Erfinder und Fahrer des Gefährtes hat das zwar überlebt, dadurch aber die Lust an dem Wettbewerb verloren.

Nach meinem insgesamt dreistündigen Aufenthalt in dem Museum habe ich anschließend noch ein wenig geshoppt.

Am Abend war ich dann erneut im Casino des Reno Hilton. Wieder konnte ich einige Dollar gewinnen und natürlich kostenloses Bier dabei genießen. Und auch wieder war ich anschließend in der "The Garage"-Bar.


letztes Update: 15.04.2005 00:18 PDT (= 15.04.2005 09:17 MESZ)
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