15.04.2005 - Fahrt nach Portland, Oregon
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Nachdem ich morgens nach einigen Internet-Telefonaten aus dem Motel in Grants Pass, Oregon, ausgecheckt hatte, habe ich mich auf den Weg zur größten Stadt Oregons, Portland, gemacht.
Die Fahrt durch Oregon war relativ unspektakulär und eher langweilig. Sowohl die Landschaft als auch die Streckenführung waren relativ monoton. Abseits der I-5 gab es nicht wirklich etwas zu sehen.
Die größte Abwechslung auf der Fahrt nach Portland war ein Stau mit totalem Stillstand auf der I-5 direkt vor Salem, was übrigens die Hauptstadt des Bundesstaates Oregon ist.
Wie zahlreiche andere Reisende bin auch ich von der I-5 abgefahren und durch Salem durch an dem Stau vorbei gefahren. Dabei konnte ich in Salem meine ersten beiden amerikanischen Donuts (ein "double chocolate" = ein Schokoladen-Donut mit Schokoladenguß und ein "Dutch crumbs" = ein Streuseldonut (wörtlich übersetzt: "holländische Krümel")) bei Dunkin' Donuts verspeisen.

Gegen Nachmittag konnte ich dann in mein Zimmer im Holiday Inn Convention Center in Portland einchecken.
Sowohl während der Fahrt als auch in Portland regnete es konstant.
Als Erstes kaufte ich mir daher in Portland in der direkten Umgebung meines Hotels einen Regenschirm.
Anschließend fuhr ich mit dem öffentlichem Personen-Nahverkehr bzw. mit der MAX in die Innenstadt. Besonders erwähnenswert sind hier zwei Fakten:
Zum Einen ist der ÖPNV im Innenstadtbereich komplett kostenfrei, zum Anderen wurde die MAX, eine Strassenbahn, erst vor wenigen Jahren gebaut. Zeitgleich wurden Strassenbahnen in vielen Städten der Welt ausrangiert.
Die Innenstadt Portlands war für mich nun die erste Innenstadt einer US-amerikanischen Grossstadt.
In der Altstadt befand sich "Chinatown", was man nicht mit dem "Chinatown" Londons o.ä. vergleichen kann.
Die eigentliche "Downtown" wurde von einer Mall dominiert. Ansonsten gab es rund um diese Mall herum zahlreiche Geschäfte. Generell wirkte die Innenstadt Portlands auf mich jedoch ziemlich lanweilig und durchschnittlich.
Interessant war eher die Demo in der Innenstadt Portlands, die den Abzug der Truppen aus dem Irak forderte. Zu den zahlreich auf den Autos klebenden "I support our troops"-Aufklebern war das einmal eine willkommene Abwechslung.
Ansonsten hatte ich heute meinen ersten Wendy's-Burger.
Abends habe ich dann wieder an meinen Internet-Reise-Berichts-Seiten gearbeitet.
fast 400 km (= insgesamt ca. 1.500 km in 4 Tagen)


letztes Update: 15.04.2005 23:27 PDT (= 16.04.2005 08:27 MESZ)
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